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Bergahorn auf einer Bergweide mit breiter, rundlicher Krone und grossflaechig abblaetternder Rinde
Foto: MurielBendel · CC BY-SA 4.0

Sichere Erkennung

Gegenständige, handförmig gelappte Blätter und die propellerartige Spaltfrucht. Der Blattstiel führt keinen Milchsaft - daran unterscheidet er sich vom Spitzahorn.

Standort und Verbreitung

Frische, nährstoffreiche Böden der Berglagen; typische Begleitbaumart im Bergmischwald mit Buche und Tanne.

Bedeutung für das Wild

Ahornlaub und -triebe sind sehr begehrte Äsung. In Gebirgsrevieren ist der Bergahorn deshalb ein empfindlicher Weiser für den Wildeinfluss.

Verbiss, Schäle und Fegen

Stark verbiss- und schälgefährdet. In Beständen mit hohem Rotwildbesatz fällt der Bergahorn oft als erste Mischbaumart aus.

Waldbauliche Rolle

Wertvolles helles Laubholz, gefragt für Möbel und Instrumentenbau. Wichtige Mischbaumart zur Stabilisierung von Fichtenbeständen.

Wissen prüfen

Zu dieser und den übrigen Baumarten gibt es Übungsfragen mit vier Antwortmöglichkeiten und Begründung: Bäume und Waldbau.

Häufige Fragen zu Bergahorn

Wie unterscheidet man Berg- und Spitzahorn?

Am Blattstiel: Beim Spitzahorn tritt beim Abbrechen Milchsaft aus, beim Bergahorn nicht. Zusätzlich stehen die Fruchtflügel beim Spitzahorn fast waagerecht, beim Bergahorn spitzwinklig.

Quellen und Evidenz

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