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Sichere Erkennung
Gegenständige, handförmig gelappte Blätter und die propellerartige Spaltfrucht. Der Blattstiel führt keinen Milchsaft - daran unterscheidet er sich vom Spitzahorn.
Standort und Verbreitung
Frische, nährstoffreiche Böden der Berglagen; typische Begleitbaumart im Bergmischwald mit Buche und Tanne.
Bedeutung für das Wild
Ahornlaub und -triebe sind sehr begehrte Äsung. In Gebirgsrevieren ist der Bergahorn deshalb ein empfindlicher Weiser für den Wildeinfluss.
Verbiss, Schäle und Fegen
Stark verbiss- und schälgefährdet. In Beständen mit hohem Rotwildbesatz fällt der Bergahorn oft als erste Mischbaumart aus.
Waldbauliche Rolle
Wertvolles helles Laubholz, gefragt für Möbel und Instrumentenbau. Wichtige Mischbaumart zur Stabilisierung von Fichtenbeständen.
Wissen prüfen
Zu dieser und den übrigen Baumarten gibt es Übungsfragen mit vier Antwortmöglichkeiten und Begründung: Bäume und Waldbau.
Häufige Fragen zu Bergahorn
Wie unterscheidet man Berg- und Spitzahorn?
Am Blattstiel: Beim Spitzahorn tritt beim Abbrechen Milchsaft aus, beim Bergahorn nicht. Zusätzlich stehen die Fruchtflügel beim Spitzahorn fast waagerecht, beim Bergahorn spitzwinklig.
Quellen und Evidenz
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