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Europäischer Aal, schlangenähnlicher Körper
Foto: GerardM · CC BY-SA 3.0

Gestalt und Ansprache

Schlangenähnlicher Körper, kleine Kiemenöffnung, zusammenhängender Flossensaum. Blankaal silbrig, Gelbaal gelblich-oliv.

Laichzeit und Fortpflanzung

Laicht im Atlantik. Larven (Leptocephalus) treiben nach Europa, steigen als Glasaal die Flüsse auf, leben Jahre als Gelbaal, wandern als Blankaal zurück.

Gewässer und Lebensraum

Flüsse, Seen, Kanäle, Küsten. Querbauwerke und Rechen verhindern die Wanderung.

Angelmethoden

Nachtansitz mit Köderfisch oder Wurm, wo die Entnahme zulässig ist. In vielen Revieren gilt Schonung.

Schutz und rechtlicher Rahmen

Kritisch gefährdet. EU-Aalverordnung, Schonzeiten und Entnahmeverbote gehen diesem Steckbrief vor.

Speisewert und Verwertung

Historisch Räucherfisch. Wegen des Schutzstatus ist der Verzehr von Wildaal in vielen Regionen nicht mehr der Normalfall.

Meere

Verbreitung im Ledger

Häufige Fragen zu Europäischer Aal

Warum ist der Aal so selten geworden?

Mehrere Ursachen: Wanderhindernisse, Glasalfischerei, Krankheit, Klimawandel und Lebensraumverlust. Keine einzelne Ursache erklärt den Einbruch allein.

Darf man Aal noch fangen?

Das entscheidet die geltende Verordnung. In vielen Gewässern gilt Schonung oder strenge Begrenzung.

Quellen und Evidenz

2 Einträge
  1. Fachverband / Körperschaft Abruf: 19.8.2026

    Anguilla anguilla in FishBase

    FishBase Consortium Primärdokument öffnen ↗
  2. Amtliche Primärquelle Abruf: 19.8.2026

    Rote Liste der Brutvögel Deutschlands

    Bundesamt für Naturschutz (BfN) Primärdokument öffnen ↗