Erstmalig erstellt: Redaktionelle Verantwortung: WSK

Gestalt und Ansprache
Schlangenähnlicher Körper, kleine Kiemenöffnung, zusammenhängender Flossensaum. Blankaal silbrig, Gelbaal gelblich-oliv.
Laichzeit und Fortpflanzung
Laicht im Atlantik. Larven (Leptocephalus) treiben nach Europa, steigen als Glasaal die Flüsse auf, leben Jahre als Gelbaal, wandern als Blankaal zurück.
Gewässer und Lebensraum
Flüsse, Seen, Kanäle, Küsten. Querbauwerke und Rechen verhindern die Wanderung.
Angelmethoden
Nachtansitz mit Köderfisch oder Wurm, wo die Entnahme zulässig ist. In vielen Revieren gilt Schonung.
Schutz und rechtlicher Rahmen
Kritisch gefährdet. EU-Aalverordnung, Schonzeiten und Entnahmeverbote gehen diesem Steckbrief vor.
Speisewert und Verwertung
Historisch Räucherfisch. Wegen des Schutzstatus ist der Verzehr von Wildaal in vielen Regionen nicht mehr der Normalfall.
Meere
Verbreitung im Ledger
Häufige Fragen zu Europäischer Aal
Warum ist der Aal so selten geworden?
Mehrere Ursachen: Wanderhindernisse, Glasalfischerei, Krankheit, Klimawandel und Lebensraumverlust. Keine einzelne Ursache erklärt den Einbruch allein.
Darf man Aal noch fangen?
Das entscheidet die geltende Verordnung. In vielen Gewässern gilt Schonung oder strenge Begrenzung.
Quellen und Evidenz
2 Einträge- Fachverband / Körperschaft Abruf: 19.8.2026
Anguilla anguilla in FishBase
- Amtliche Primärquelle Abruf: 19.8.2026
Rote Liste der Brutvögel Deutschlands