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Hecht im Wasser, langgestreckter Körper und entenschnabelartiges Maul
Foto: HalbsHännile · CC BY-SA 4.0

Gestalt und Ansprache

Länglicher, torpedoförmiger Körper, entenschnabelartiges Maul mit vielen Zähnen, Rückenflosse weit hinten. Färbung grün-gelb gemustert, je nach Gewässer heller oder dunkler.

Laichzeit und Fortpflanzung

Hechte laichen nach der Eisschmelze über überschwemmter Vegetation. Das Männchen folgt dem Weibchen. Die Eier kleben an Pflanzen. Nach der Laichzeit stehen die Fische oft flach.

Gewässer und Lebensraum

Krautreiche Seen, Altarme, langsam fließende Flüsse und klare Bergseen. Junghechte brauchen Deckung, kapitale Fische stehen an Kanten, Schilfkanten und vor Krautfeldern.

Angelmethoden

Spinnfischen mit Wobbler, Gummiköder und Blinker, Totköder am Schirm, Fliege auf Hecht. Harken und unzulässige Geräte sind keine Angelmethode dieses Steckbriefs.

Schutz und rechtlicher Rahmen

Schonmaße, Schonzeiten und Entnahmefenster setzt das Fischereirevier. Der Steckbrief nennt keine verbindlichen Zentimeter.

Speisewert und Verwertung

Festes, helles Fleisch, grätenreich entlang der Seiten. Üblich sind fertige Hechtbällchen, Braten aus dem Rücken und Räuchern größerer Fische.

Angelziele

Verbreitung im Ledger

Häufige Fragen zu Hecht

Wann laicht der Hecht?

In Mitteleuropa meist im Vorfrühling, sobald flache Krautflächen überschwemmt sind. Die genaue Lage hängt am Gewässer, nicht an diesem Steckbrief.

Ist der Hecht ein reiner See-Fisch?

Nein. Er lebt in Seen, Altarmen und Flüssen, sofern Kraut, Deckung und Beutefische vorhanden sind.

Quellen und Evidenz

2 Einträge
  1. Fachverband / Körperschaft Abruf: 19.8.2026

    Esox lucius in FishBase

    FishBase Consortium Primärdokument öffnen ↗
  2. Amtliche Primärquelle Abruf: 19.8.2026

    Rote Liste der Brutvögel Deutschlands

    Bundesamt für Naturschutz (BfN) Primärdokument öffnen ↗