Erstmalig erstellt: Redaktionelle Verantwortung: WSK

Gestalt und Ansprache
Länglicher, torpedoförmiger Körper, entenschnabelartiges Maul mit vielen Zähnen, Rückenflosse weit hinten. Färbung grün-gelb gemustert, je nach Gewässer heller oder dunkler.
Laichzeit und Fortpflanzung
Hechte laichen nach der Eisschmelze über überschwemmter Vegetation. Das Männchen folgt dem Weibchen. Die Eier kleben an Pflanzen. Nach der Laichzeit stehen die Fische oft flach.
Gewässer und Lebensraum
Krautreiche Seen, Altarme, langsam fließende Flüsse und klare Bergseen. Junghechte brauchen Deckung, kapitale Fische stehen an Kanten, Schilfkanten und vor Krautfeldern.
Angelmethoden
Spinnfischen mit Wobbler, Gummiköder und Blinker, Totköder am Schirm, Fliege auf Hecht. Harken und unzulässige Geräte sind keine Angelmethode dieses Steckbriefs.
Schutz und rechtlicher Rahmen
Schonmaße, Schonzeiten und Entnahmefenster setzt das Fischereirevier. Der Steckbrief nennt keine verbindlichen Zentimeter.
Speisewert und Verwertung
Festes, helles Fleisch, grätenreich entlang der Seiten. Üblich sind fertige Hechtbällchen, Braten aus dem Rücken und Räuchern größerer Fische.
Angelziele
Verbreitung im Ledger
Häufige Fragen zu Hecht
Wann laicht der Hecht?
In Mitteleuropa meist im Vorfrühling, sobald flache Krautflächen überschwemmt sind. Die genaue Lage hängt am Gewässer, nicht an diesem Steckbrief.
Ist der Hecht ein reiner See-Fisch?
Nein. Er lebt in Seen, Altarmen und Flüssen, sofern Kraut, Deckung und Beutefische vorhanden sind.
Quellen und Evidenz
2 Einträge- Fachverband / Körperschaft Abruf: 19.8.2026
Esox lucius in FishBase
- Amtliche Primärquelle Abruf: 19.8.2026
Rote Liste der Brutvögel Deutschlands