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Rechtslage
Pachtrecht ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich geregelt, in Deutschland zusätzlich je Bundesland. Mindestpachtdauer, Zulässigkeit von Untervergabe und die Verteilung des Wildschadensersatzes richten sich nach dem hier geltenden Recht. Dieser Text nennt die Punkte, die zu prüfen sind, nicht deren Rechtsfolge.
Laufzeit
Kurze Laufzeiten wirken flexibel, verhindern aber jede langfristige Hege: Wer nicht weiß, ob er in fünf Jahren noch da ist, investiert nicht in Äsungsflächen und Einrichtungen. Zu prüfen sind Verlängerungsklauseln und die Kündigungsfristen beider Seiten.
Wildschaden
Der teuerste Punkt jedes Vertrags. Zu klären ist, wer den Schaden ersetzt, ob eine Obergrenze vereinbart ist, wie der Schaden festgestellt wird und wer das Feststellungsverfahren bezahlt. Pauschalen wirken bequem, können aber in einem Mastjahr weit unter dem tatsächlichen Schaden liegen.
Nebenkosten
Neben der Pacht fallen regelmäßig an: Jagdsteuer, wo sie erhoben wird, Beiträge zur Berufsgenossenschaft oder Unfallversicherung, Haftpflicht, Wildschadensausgleich, Unterhalt der Einrichtungen und gegebenenfalls die Vergütung eines Berufsjägers.
Haftung
Für Einrichtungen im Revier haftet, wer sie betreibt. Wer einen vorhandenen Bestand übernimmt, übernimmt auch dessen Zustand. Was übergeben wird, gehört mit Zustand in ein Protokoll.
Checkliste
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Häufige Fragen zu Jagdpachtvertrag prüfen: worauf es ankommt
Reicht ein Mustervertrag aus dem Internet?
Als Orientierung ja, als Grundlage nein. Mindestpachtdauer, Wildschadensregelung und Formvorschriften unterscheiden sich je Rechtsraum. Ein Vertrag über mehrere Jahre und fünfstellige Beträge gehört vor der Unterschrift zu einer Person mit einschlägiger juristischer Ausbildung.
Quellen und Evidenz
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