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Prinzip

Vieles im Revier hat ein enges Zeitfenster. Wer die Kanzeln erst im September prüft, sitzt im Oktober auf einer gesperrten. Ein grobes Jahresgerüst verhindert, dass Arbeiten in die Jagdzeit rutschen und dort Unruhe erzeugen.

Fruehjahr

Einrichtungen nach dem Winter prüfen und instand setzen, solange kein Laub steht. Kitzrettung mit den Landwirten abstimmen, bevor der erste Schnitt ansteht. Verbiss aufnehmen, wenn er sichtbar ist.

Sommer

Wildacker und Äsungsflächen pflegen, Schussfelder freischneiden, Wildschadensflächen im Auge behalten. Bewegungsjagden für den Herbst mit den Nachbarrevieren terminieren, solange alle Zeit haben.

Herbst

Hauptjagdzeit. Einrichtungen sind zu diesem Zeitpunkt geprüft, Zufahrten frei, Rettungspunkte bekannt. Strecken laufend dokumentieren statt am Jahresende zu rekonstruieren.

Winter

Fütterung wo zulässig und geboten, Ruhe in den Einständen, Auswertung der Strecke, Abschussplanung für das kommende Jahr, Instandsetzung im Trockenen.

Checkliste

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Häufige Fragen zu Revier-Jahresplanung: was wann ansteht

Gilt dieser Jahresplan überall gleich?

Nein. Jagd- und Schonzeiten, Fütterungsverbote und Vorgaben zur Bewegungsjagd unterscheiden sich je Bundesland und Kanton. Das Gerüst beschreibt die Reihenfolge der Arbeiten, nicht ihre rechtlichen Fristen.

Quellen und Evidenz

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