Wildbiologische Studie

Towards standardising the collection of game statistics in Europe: a case study

Kurzantwort

Fallstudie Spanien: Jede Region erhebt andere Variablen in anderer räumlicher und zeitlicher Auflösung - vergleichbare Streckenstatistik gibt es nicht einmal innerhalb eines Landes.

Gilt für
Jagdmanagement & Bejagung, Mensch-Wild-Konflikt & Akzeptanz; wissenschaftliche Einordnung, keine Rechts- oder Einzelfallberatung
Datenstand
Originalpublikation 2023
Autorinnen & Autoren
Carmen Ruiz-Rodríguez, José A. Blanco-Aguiar, Azahara Gómez-Molina, Sonia Illanas, Javier Fernández-López, Pelayo Acevedo, Joaquín Vicente
Veröffentlichung
European Journal of Wildlife Research 69, 122 (2023)
Verlag
Springer Science and Business Media LLC
Lizenz
CC BY 4.0
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Wie stark unterscheiden sich die Erhebungssysteme für Schalenwild-Jagdstatistiken zwischen den Regionen Spaniens, und welcher gemeinsame Mindeststandard wäre möglich?

Die Studie in Kürze

Fallstudie Spanien: Jede Region erhebt andere Variablen in anderer räumlicher und zeitlicher Auflösung - vergleichbare Streckenstatistik gibt es nicht einmal innerhalb eines Landes.

Methodik & Datenbasis
Fallstudie zur Nutzung von Jagdstatistiken in Spanien: Beschreibung der Unterschiede zwischen den Erhebungssystemen der Festlandregionen und Ableitung eines gemeinsamen Mindestnenners für ein landesweites Vorgehen. Regionen wurden nach Ähnlichkeit ihrer Erhebungssysteme gruppiert.
Befunde
Die Hauptunterschiede: Jede Region erhebt andere Variablen, arbeitet mit anderer räumlicher und zeitlicher Auflösung und folgt anderen Methoden. Als möglichen Treiber der Unterschiede identifizierten die Autoren sozioökonomische Faktoren. Für eine landesweite Standardisierung müssten Variablen zum Jagdaufwand aufgenommen und die zeitliche Auflösung auf Ereignisebene verfeinert werden. Empfohlen wird die Erfassung per App direkt im Feld, was die Einbindung der Jäger in den Monitoringprozess voraussetzt; die App sollte erst nach Festlegung klarer Ziele entwickelt werden. Offener Zugang zu Jagddaten würde Zusammenarbeit und Wissenstransfer verbessern.
Einordnung für die Praxis
Kern für jeden, der Strecken meldet: Ohne Angabe des Jagdaufwands ist eine Strecke kaum interpretierbar - zehn Stück auf zehn Ansitze bedeuten etwas anderes als zehn Stück auf hundert. Wer im Revier ohnehin Buch führt, sollte Ausgänge und Beobachtungen mitschreiben, weil genau diese Größe der Statistik fehlt.
Grenzen der Studie
Fallstudie für ein Land, beschränkt auf Schalenwild und die Festlandregionen. Der vorgeschlagene Mindeststandard ist ein Vorschlag, nicht ein geprüftes Verfahren.

Zusammenfassung von JAGDNAVIGATOR, kein Originaltext der Autorinnen und Autoren. Grundlage ist das Abstract der Arbeit.

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