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Gewässerlandschaft der Region
Glarus ist ein Alpenkanton, dessen Gewässer nahezu vollständig zum Linthsystem entwässern. Der Klöntalersee als Stausee und der Walensee an der Nordostgrenze sind die größeren Stillgewässer; die Linth durchzieht das Haupttal.
Leitgewässer und Reviere
Der Klöntalersee trägt Bachforelle, Regenbogenforelle und Seesaibling. Die Linth und ihre Zuflüsse führen Bachforelle. Die hochgelegenen Bergseen des Kantons beherbergen Saibling- und Forellenbestände, teils aus Besatz.
Saison und Jahresverlauf
Die Saison ist alpin geprägt und beginnt nach der Schneeschmelze. Der Klöntalersee unterliegt starken betriebsbedingten Wasserstandsschwankungen. Die Hochlagen sind von Juni bis Oktober zugänglich.
Einstieg für Gäste: Schein, Karte, Ausgabestelle
Glarus ist Patentkanton. Patente gibt die kantonale Verwaltung aus; ab einer bestimmten Dauer ist der SaNa erforderlich. Für den Klöntalersee bestehen eigene Bestimmungen des Bewirtschafters.
Lage und Gelände
Die Schummerung und Höhenlinien zeigen Höhenlage und Landbedeckung. Die Linie ist die Verwaltungsgrenze, keine Reviergrenze.
- Gebirge
- Alpen
- Gebirgszüge
- Alpen
Leitfischarten
- Bachforelle Salmo trutta
Leitfisch kühler Bäche; Meer- und Seeforelle bleiben Bachforelle bzw. Salmo trutta.
- Regenbogenforelle Oncorhynchus mykiss
Eingebürgerter Salmonide; in Europa meist Besatz, selten natürliche Reproduktion.
- Seesaibling Salvelinus umbla
Kälteliebender Salmonide tiefer Klarwasserseen; Laich im Spätjahr.
Fischereirecht und Erlaubnis
Fischereischein, Gastkarten, Schonzeiten und Mindestmaße regelt der Kanton selbst. Maßgeblich ist Fischereigesetz des Kantons Glarus.
- System
- Patentsystem
- Prüfung
- SaNa (Sachkundenachweis Fischerei) über Netzwerk Anglerausbildung
- Gastkarten
- Tages- und Wochenpatente in vielen Kantonen prüfungsfrei beziehbar.
Quellen und Evidenz
2 Einträge- Amtliche Primärquelle Abruf: 10.9.2026
Gesetzessammlung des Kantons Glarus (Einstieg; Ordnungsnummer des Fischereirechts nicht ermittelt)
- Offene Geodaten Abruf: 9.8.2026
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