
Österreich · Jagdregion
Burgenland (Österreich)
Kurzantwort
Reviersystem am Übergang der Alpen in die Pannonische Tiefebene mit Fokus auf Agrarflächen, Niederwild und Schilfgürtel. Verbindliche Jagd- und Schonzeiten müssen immer in der aktuell geltenden amtlichen Regelung dieses Rechtsraums geprüft werden.
Lage
Die Schummerung zeigt Höhenlage und Landbedeckung. Die Linie ist die Verwaltungsgrenze, keine Reviergrenze. Jagdeinrichtungen, Fütterungen und sensible Standorte werden bewusst nicht kartiert.
- Gewässer
- Neusiedler
- Flüsse
- Raab · Moson-Donau
- Gewässer
- Neusiedler
Landschaft und Topografie
Intensive Wein- und Maiskulturen, riesige Schilfgürtel am Neusiedler See, Laubmischwälder im Süden.
Rechtliche Orientierung
Das Jagdrecht ist in Österreich Landessache; es gibt kein Bundesjagdgesetz. Für dieses Bundesland gilt ein eigenes Jagdgesetz mit eigenen Verordnungen.
Jagdcharakter
Ansitz an Schadflächen im Mais, Niederwildtreibjagden im Feld, Flugwildjagd an Gewässern.
Besonderheiten
Grenzüberschreitende Wildwechsel aus Ungarn, massiver Fokus auf Niederwildhege durch Biotopverbesserung.
Wildarten in dieser Region
Fischarten & Gewässer in dieser Region
Häufige Fragen zu Burgenland (Österreich)
Wie reagiert die burgenländische Jägerschaft auf den Rückgang von Fasan und Rebhuhn?
Mit intensiver Lebensraumaufwertung, der gezielten Anlage von Blüh- und Deckungsflächen sowie ganzjährigem, scharfem Raubwildmanagement.
Wie wird das grenzüberschreitende Rotwild aus Ungarn gesteuert?
Über bilaterale Hegeringe und synchronisierte Abschussrichtlinien in Grenznähe, um Schäden in burgenländischen Mais- und Sonnenblumenfeldern zu minimieren.
Quellen und Evidenz
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