Erstmalig erstellt: Zuletzt geändert: Redaktionelle Verantwortung: WSK
Gewässerlandschaft der Region
Appenzell Ausserrhoden liegt im Hügelland zwischen Alpstein und Bodensee. Die Gewässer sind Mittelgebirgsbäche, die zur Sitter und zum Rhein entwässern, dazu einzelne Weiher. Größere Stillgewässer fehlen dem Kanton.
Leitgewässer und Reviere
Bachforelle und Regenbogenforelle prägen die Bäche; die Regenbogenforelle stammt überwiegend aus Besatz. Die Sitter und ihre Zuflüsse führen die stabilsten Bestände.
Saison und Jahresverlauf
Die Saison läuft von Frühjahr bis Herbst mit Schonzeit im Winter. Sommerliche Niedrigwasserphasen setzen den Bächen zu; bei hohen Temperaturen wird die Fischerei örtlich eingeschränkt.
Einstieg für Gäste: Schein, Karte, Ausgabestelle
Ausserrhoden ist Patentkanton. Patente gibt die kantonale Fachstelle aus; ab einer bestimmten Dauer ist der SaNa erforderlich. Für einzelne Weiher bestehen private Bewirtschaftungen mit eigenen Karten.
Lage und Gelände
Die Schummerung und Höhenlinien zeigen Höhenlage und Landbedeckung. Die Linie ist die Verwaltungsgrenze, keine Reviergrenze.
- Gebirge
- Alpen
- Gebirgszüge
- Alpen
Leitfischarten
- Bachforelle Salmo trutta
Leitfisch kühler Bäche; Meer- und Seeforelle bleiben Bachforelle bzw. Salmo trutta.
- Regenbogenforelle Oncorhynchus mykiss
Eingebürgerter Salmonide; in Europa meist Besatz, selten natürliche Reproduktion.
Fischereirecht und Erlaubnis
Fischereischein, Gastkarten, Schonzeiten und Mindestmaße regelt der Kanton selbst. Maßgeblich ist Verordnung ueber die Fischerei, bGS 527.2 (kein eigenes Fischereigesetz).
- System
- Pachtsystem
- Prüfung
- SaNa (Sachkundenachweis Fischerei) über Netzwerk Anglerausbildung
- Gastkarten
- Tages- und Wochenpatente in vielen Kantonen prüfungsfrei beziehbar.
Quellen und Evidenz
2 Einträge- Amtliche Primärquelle Abruf: 10.9.2026
Verordnung ueber die Fischerei Appenzell Ausserrhoden, bGS 527.2
- Offene Geodaten Abruf: 9.8.2026
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