Reviews in Fish Biology and Fisheries 2026 Open Access
Afrifa-Yamoah et al.
Die Übersicht zeigt, wie der Klimawandel fischbezogene Ökosystemleistungen in Meer und Süßwasser schwächt, und ordnet sieben Anpassungsstrategien in einer qualitativen Netzwerkanalyse. Frühwarnsysteme und digitale Technik gelten als vorrangig, internationale Governance als Hauptengpass.
Reviews in Fish Biology and Fisheries 2026 Open Access
Jeremy et al.
Die systematische Übersicht wertet 167 Veröffentlichungen zur Schwimmleistung von Fischen für die Planung von Fischaufstiegsanlagen aus. Erzwungene Versuche wie im Schwimmtunnel wurden häufiger eingesetzt (84 %) als freiwillige, lieferten aber vorsichtigere Schätzwerte.
Reviews in Fish Biology and Fisheries 2026 Open Access
Couch et al.
Staudämme blockieren über 70 % der historischen Laichplätze des Königslachses – die Kombination aus Fischtransport (Trap-and-Haul) und künstlicher Kaltwasserabgabe ist die einzige Überlebenschance bei fortschreitender Erwärmung.
Reviews in Fish Biology and Fisheries 2026 Open Access
Mao et al.
Eine makroökologische Analyse von 2.063 Süßwasserfischarten in 165 hydrologischen Einheiten Chinas und angrenzender Gebiete zeigt, dass die klimatische und geologische Geschichte die phylogenetische Vielfalt stark prägt. Auf regionaler Ebene gewinnen räumliche Prozesse an Gewicht.
Reviews in Fish Biology and Fisheries 2025 Open Access
Brodie et al.
Die Arbeit stellt Klima- und Ökosystemberichte vor, die 2023–2024 an 10 australische Commonwealth-Fischereien gingen, und fasst 6 Lehren aus ihrer Entwicklung zusammen. Die Autoren sehen darin ein wichtiges Werkzeug für die Anpassung der Fischwirtschaft an sich rasch wandelnde Meere.
Reviews in Fish Biology and Fisheries 2025 Open Access
Lutzenkirchen et al.
Fangdaten aus 69 Ausschließlichen Wirtschaftszonen zeigen, dass Rifffläche und Bevölkerungsdichte an der Küste die Fänge pflanzenfressender Fische am besten vorhersagen. Der Unterschied zwischen Indopazifik und Westatlantik geht vor allem auf die Fänge von Kaninchenfischen zurück.
Science of The Total Environment 2024 Open Access
Horton et al.
Die Fallstudie an 53 Fischen aus den Mündungen von Themse und Stour (East Anglia) ergab, dass 41,5 % mindestens ein Mikroplastikpartikel aufgenommen hatten. Größere und schwerere Fische enthielten mehr Partikel; Fluss, Fangplatz, Art und Lebensraum machten keinen signifikanten Unterschied.
Fishes 2023 Open Access
Esposito et al.
Eine systematische Übersicht über 199 Arbeiten zu parasitischen Würmern (Helminthen) von Süßwasserfischen bei Arteinführungen in Europa kommt zu dem Schluss, dass nicht heimische Fische die Ausbreitung heimischer und früher eingeführter Parasiten tendenziell fördern (Spillback-Effekt).
Fish and Fisheries 2022 Open Access
Shephard et al.
Anglerinnen und Angler sind weltweit die aktivsten bürgerschaftlichen Gewässerschützer: Sie investieren Millionen ehrenamtlicher Stunden in Uferpflege, Totholzeinbringung, Laichplatzbau und Fischartenschutz.
Water 2021 Open Access
Gebremedhin et al.
Die Übersichtsarbeit erklärt für Fischereimanagement und Nachwuchsforschung, wie sich das Alter von Fischen an Otolithen, Schuppen und Flossenstrahlen bestimmen und überprüfen lässt. Otolithen liefern demnach oft die präzisesten und genauesten Altersschätzungen.
Animal Biotelemetry 2017 Open Access
Havn et al.
In einem Telemetrieversuch in drei deutschen Flüssen trieben tote Smolts des Atlantischen Lachses (Salmo salar) bis zu 2,4 km und tote Blankaale des Europäischen Aals (Anguilla anguilla) mindestens bis zu 30,1 km flussabwärts. Dadurch können tote Fische als lebend gelten.
Reviews in Fish Biology and Fisheries 2016 Open Access
Lechner et al.
Die Übersichtsarbeit wertet die Literatur zur Verdriftung früher Entwicklungsstadien von Flussfischen aus. Nach den Autoren driften diese Stadien, abgesehen von Eiern, weder rein passiv noch rein aktiv; ein allgemeines Verständnis der Fischdrift sehen sie noch weit entfernt.