
Deutschland · Jagdregion
Hessen (Deutschland)
Kurzantwort
Mittelgebirgsgeprägtes Reviersystem mit hohen Laubwaldanteilen, starken Rotwildpopulationen und Waschbären-Zentrum. Verbindliche Jagd- und Schonzeiten müssen immer in der aktuell geltenden amtlichen Regelung dieses Rechtsraums geprüft werden.
Lage
Die Schummerung zeigt Höhenlage und Landbedeckung. Die Linie ist die Verwaltungsgrenze, keine Reviergrenze. Jagdeinrichtungen, Fütterungen und sensible Standorte werden bewusst nicht kartiert.
- Flüsse
- Rhine · Weser · Main · Neckar · Fulda · Ohm
- Internationale Flughäfen
- Frankfurt am Main (FRA)
Landschaft und Topografie
Historisch gewachsene Buchen-Hallenwälder, Eichenmischbestände, strukturierte Wald-Feld-Übergangszonen und Auen.
Rechtliche Orientierung
Der Bund setzt mit dem Bundesjagdgesetz den Rahmen, das Landesjagdgesetz kann davon abweichen. Jagd- und Schonzeiten werden auf Landesebene verordnet.
Jagdcharakter
Intervalljagd zur Minimierung des Jagddrucks, Schwerpunktbejagung auf Verjüngungsflächen, intensive Rotwildhege.
Besonderheiten
Strenge Bewirtschaftung in ausgewiesenen Rotwildgebieten, konsequenter Schutz der Wildkatze, Bleifreipflicht im Staatswald.
Wildarten in dieser Region
Fischarten & Gewässer in dieser Region
Häufige Fragen zu Hessen (Deutschland)
Wie wird die Bejagung in hessischen Rotwildgebieten waldverträglich gestaltet?
Kahlwild wird intensiv zur Bestandsreduktion an Äsungsflächen bejagt, während reife Hirsche konsequent geschont werden, um die natürliche Sozialstruktur zu erhalten.
Welche jagdrechtlichen Vorgaben schützen die Europäische Wildkatze in Hessen?
Bei der Fallenjagd wird ausschließlich auf schonende Lebendfangsysteme gesetzt, und der Abschuss streunender Hauskatzen in Waldnähe ist gesetzlich äußerst restriktiv geregelt.
Quellen und Evidenz
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