Erstmalig erstellt: Zuletzt geändert: Redaktionelle Verantwortung: WSK

Gewässerlandschaft der Region

Sachsen verbindet das Elbtal mit dem Erzgebirge, dem Vogtland und dem Lausitzer Seenland. Die Elbe durchzieht das Land, Mulde und Weiße Elster ergänzen das Netz. Im Osten entstehen aus den Tagebaurestlöchern neue Großseen.

Leitgewässer und Reviere

Die Elbe trägt Zander, Wels, Rapfen, Barbe und Aal. Die Erzgebirgsbäche und die Mulde-Oberläufe führen Bachforelle und Äsche. Die Lausitzer Seen sind junge, tiefe und klare Gewässer mit Hecht, Zander und Barsch; ihre Wasserqualität ist teils noch instabil.

Saison und Jahresverlauf

Die Elbe ist ganzjährig befischbar; ihr Wasserstand schwankt stark und bestimmt die Bedingungen. Die Gebirgsbäche laufen von Frühjahr bis Herbst. Die Lausitzer Seen sind ganzjährig zugänglich, im Sommer geschichtet.

Einstieg für Gäste: Schein, Karte, Ausgabestelle

Sachsen verlangt den Fischereischein nach bestandener Prüfung. Für Kinder und Jugendliche besteht eine eigene Regelung. Der Erlaubnisschein kommt vom Landesanglerverband oder vom jeweiligen Bewirtschafter; für viele Gewässer gibt es Gastkarten.

Lage und Gelände

Kartengrundlage: Natural Earth (Public Domain, CC0) & OpenTopoMap (CC-BY-SA) · Schummerung und Landbedeckung: Natural Earth II & OpenTopoMap · Datenstand: · Darstellung: FISCHNAVIGATOR
Die Schummerung und Höhenlinien zeigen Höhenlage und Landbedeckung. Die Linie ist die Verwaltungsgrenze, keine Reviergrenze.
Höchster Punkt
Fichtelberg (1215 m)
Gebirge
Erzgebirge · Vogtland · Zittauer Gebirge · Sächsische Schweiz
Täler & Becken
Elbtal · Muldental · Zschopautal
Flüsse
Elbe · Spree · Zwickauer Mulde · Schwarze Elster · Lausitzer Neiße · Weiße Elster
Internationale Flughäfen
Dresden (DRS)
Höchster Punkt
Fichtelberg (1215 m)
Gebirgszüge
Erzgebirge, Vogtland, Zittauer Gebirge, Sächsische Schweiz

Gewässer in Sachsen

  • Elbe Großstrom / Fließgewässer

    Die Elbe ist das Mekka für Zanderangler in Deutschland mit hervorragenden Beständen an Stachelrittern, Rapfen und Barschen.

Leitfischarten

  • Hecht Esox lucius

    Lauerjäger der Krautgürtel; Laichzeit im Vorfrühling, Schonmaß setzt das Revier.

  • Zander Sander lucioperca

    Nacht- und Dämmerungsräuber über Hartgrund; Schonmaß setzt das Revier.

  • Bachforelle Salmo trutta

    Leitfisch kühler Bäche; Meer- und Seeforelle bleiben Bachforelle bzw. Salmo trutta.

  • Äsche Thymallus thymallus

    Leitfisch klarer Kiesflüsse; große Rückenflosse, empfindlich gegen Erwärmung und Feinsediment.

  • Karpfen Cyprinus carpio

    Wärmeliebender Friedfisch der Teiche und Altarme; Laich im Frühsommer.

  • Wels Silurus glanis

    Größter mitteleuropäischer Süßwasserfisch; nachtaktiver Raubwels großer Flüsse und Seen.

  • Flussbarsch Perca fluviatilis

    Gestreifter Raubbarsch der Seen und Flüsse; Laich an Zweigen im Frühjahr.

Fischereirecht und Erlaubnis

Fischereischein, Gastkarten, Schonzeiten und Mindestmaße regelt das Land selbst. Maßgeblich ist Sächsisches Fischereigesetz (SächsFischG).

System
Sächsisches Fischereigesetz
Prüfung
Staatliche sächsische Fischerprüfung (Wohnortprinzip)
Gastkarten
Gastfischereischein für Personen mit Wohnsitz im Ausland.

Vollständiges Fischereirecht in Sachsen

Quellen und Evidenz

2 Einträge
  1. Amtliche Primärquelle Abruf: 9.10.2026

    Sächsisches Fischereigesetz (SächsFischG)

    Sächsische Staatskanzlei Primärdokument öffnen
  2. Offene Geodaten Abruf: 9.8.2026

    Natural Earth 10m, ne_10m_admin_1_states_provinces