Socio-economic impacts and responses of the fishing industry and fishery managers to changes in small pelagic fish distribution and abundance
Die Übersicht vergleicht in 13 Fallstudien aus 11 Regionen und Ländern, wie Fischereiwirtschaft und Verwaltung auf Veränderungen bei kleinen pelagischen Fischen reagieren. Bei niedrigen Beständen gingen Absatzmärkte verloren; die Autoren sehen Bedarf an mehr Abstimmung und Zusammenarbeit.
Kurzantwort
Die Übersicht vergleicht in 13 Fallstudien aus 11 Regionen und Ländern, wie Fischereiwirtschaft und Verwaltung auf Veränderungen bei kleinen pelagischen Fischen reagieren. Bei niedrigen Beständen gingen Absatzmärkte verloren; die Autoren sehen Bedarf an mehr Abstimmung und Zusammenarbeit.
Wissenschaftliche Einordnung & Kernaussagen
1. Fragestellung & Forschungsfokus
Wie reagieren Fischereiwirtschaft und Bewirtschafter weltweit darauf, dass sich Verbreitung, Häufigkeit sowie Größe und Qualität kleiner pelagischer Fische verändern, und welche sozioökonomischen Folgen hat das?
2. Methodik & Versuchsaufbau
Vergleich von 13 Fallstudien zu Fischereien auf kleine pelagische Fische, etwa aus dem Nordostatlantik, dem Golf von Biskaya, Südafrika, Japan, den USA und Peru. Die Autoren ordnen sie in drei Gruppen (verschobene Verbreitung, Auf und Ab der Bestände, veränderte Fischgröße und -qualität). Eigene Datensätze werteten sie nicht aus.
3. Zentrale Erkenntnisse
In Phasen niedriger Bestände oder bei abnehmender Größe und Qualität der Fische gingen Absatzmärkte verloren, und die Rentabilität sank. Konflikte und eine Umverteilung der Erträge beobachteten die Autoren nur dort, wo sich die Verbreitung eines Bestands verschob, etwa bei der Makrele (Scomber scombrus) im Nordostatlantik. In drei der sechs Fallstudien zu verschobener Verbreitung folgten die Fischer dem Fisch. Ein Abbau von Kapital erscheint in allen untersuchten Szenarien als wahrscheinlicher Weg.
4. Bedeutung für Praxis, Hege & Gewässerschutz
Die Autoren folgern, dass bei zunehmender Umweltvariabilität flexiblere und dynamischere Fangportfolios, Bewirtschaftungsstrategien, Lizenzregelungen und internationale Fang- und Aufteilungsabkommen nötig werden können. Bevor über eine Neuverteilung verhandelt wird, brauche es ein gemeinsames, belastbares wissenschaftliches Verständnis der Veränderungen.
5. Grenzen der Studie & Modellannahmen
Viele Reaktionen hängen nach den Autoren wahrscheinlich vom örtlichen Kontext ab, also von Regeln, Branchenstrukturen, Marktinstitutionen und sozialen Normen. Die meisten Fallstudien betreffen Regionen mit größeren Fahrzeugen und erheblichen staatlichen Ausgaben für Überwachung und Durchsetzung.
Relevante Fischarten
Zugeordnete Fachgebiete
Bibliografische Angaben
| Originaltitel | Socio-economic impacts and responses of the fishing industry and fishery managers to changes in small pelagic fish distribution and abundance |
|---|---|
| Autoren | Felipe J. Quezada-Escalona, Desiree Tommasi, Isaac C. Kaplan, Pierre-Yves Hernvann, Timothy H. Frawley, Dorleta Garcia, Leire Ibaibarriaga, Sonia Sánchez-Maroño, Carryn de Moor, Jennifer Beckensteiner, Amy M. Schueller, Diana Feijó, Domenico Ciorciaro, Hiroyuki Kurota, Ricardo Oliveros-Ramos, Robert P. Wildermuth, Ray Mroch, Laura Wise, Matthew R. Baker, Cecilie Hansen, Sidi Ahmed Hemed, Timothée Brochier, Stephen M. Stohs, Concepcion Enciso-Enciso, Nis S. Jacobsen |
| Fachjournal | Reviews in Fish Biology and Fisheries |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Band / Ausgabe | 35 |
| Artikel-Nummer / Seiten | 1063-1093 |
| Verlag | Springer Science and Business Media LLC |
| DOI | 10.1007/s11160-025-09949-4 |
| Lizenz | CC BY 4.0 |
| Methodentyp | synthese |
Original-Abstract (Englisch)
Vollständigen englischen Abstract anzeigen
Abstract Small Pelagic Fish (SPF) exhibit large fluctuations in abundance and distribution in response to environmental variability. To maintain the resilience of fishing communities and develop effective and equitable climate adaptation strategies, improved understanding of how the fishing industry responds to spatio-temporal shifts within and across SPF populations is of critical importance. In this paper, we examine the responses of the fishing industry and resource managers to shifts in SPF availability worldwide and identify the resulting socioeconomic impacts. Leveraging SPF case studies from around the globe, we synthesize and compare the social-ecological linkages and feedbacks mediating how SPF fisheries respond to changes in marine ecosystem structure and function associated with (1) spatial shifts in species distribution and habitat availability, (2) ‘boom and bust’ population dynamics, or (3) changes in fish size and quality. Our case studies illustrate multiple paths towards the resilience of small pelagic fisheries and the fishing industry dependent upon them while emphasizing the need for increased coordination and cooperation across sectors and scales as climate change progresses. Drawing from the lessons offered by historical responses, as environmental variability increases, efforts to increase the flexibility and dynamism of SPF harvest portfolios and management strategies, licensing regimes, and international catch and allocation agreements may be required to ensure resource sustainability and human well-being.
Redaktionelle Prüfung & Urheberschaft
Die deutsche Zusammenfassung dieser Studie wurde mit einem KI-Sprachmodell aus dem begutachteten Originalartikel erstellt. Die redaktionelle Prüfung am Original durch Wolfgang Spiess-Knafl steht aus.