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Gewässerlandschaft der Region
Graubünden ist der flächengrößte Kanton und umfasst die Quellgebiete von Rhein und Inn. Das Engadin führt den Inn mit seinen Seen, das Bündner Oberland den Vorderrhein. Über tausend Bergseen liegen verstreut über das Kantonsgebiet, viele über 2000 Meter.
Leitgewässer und Reviere
Der Inn im Oberengadin trägt Bachforelle und Äsche und gilt als eines der bedeutendsten Salmonidengewässer der Alpen. Die Oberengadiner Seen – Silsersee, Silvaplanersee, St. Moritzersee – beherbergen Seesaibling und Seeforelle. Vorder- und Hinterrhein führen Bachforelle.
Saison und Jahresverlauf
Die Höhenlage bestimmt alles: In den Hochtälern beginnt die Saison im Juni, in den Bergseen teils erst im Juli. Der Inn ist von Frühsommer bis Herbst befischbar. Die tiefer gelegenen Rheinstrecken haben eine längere Saison.
Einstieg für Gäste: Schein, Karte, Ausgabestelle
Graubünden verleiht die Fischereiberechtigung nach dem Patentsystem (Art. 4 des kantonalen Fischereigesetzes). Das Gesetz unterscheidet nach der Gültigkeitsdauer Saison-, Monats-, Halbmonats-, Wochen- und Tagespatent (Art. 9). Patente gibt das Amt für Jagd und Fischerei aus; der SaNa ist ab einer bestimmten Dauer erforderlich. Für einzelne Gewässer bestehen Zusatzpatente.
Lage und Gelände
Die Schummerung und Höhenlinien zeigen Höhenlage und Landbedeckung. Die Linie ist die Verwaltungsgrenze, keine Reviergrenze.
- Höchster Punkt
- Piz Bernina (4049 m)
- Gebirge
- Albula-Alpen · Silvretta · Lepontinische Alpen · Alpen · Glarner Alpen · Berninagruppe
- Täler & Becken
- Engadin (Inntal) · Vorderrheintal (Surselva) · Hinterrheintal (Domleschg) · Prättigau
- Flüsse
- Rhein · Inn
- Höchster Punkt
- Piz Bernina (4049 m)
- Gebirgszüge
- Albula-Alpen, Silvretta, Lepontinische Alpen, Alpen, Glarner Alpen, Berninagruppe
Gewässer in Graubünden
- Rhein Großstrom / Fließgewässer
Der Rhein zählt zu den Top-Zander- und Rapfengewässern Europas. Die Buhnenfelder und Steinpackungen bieten herausragende Raubfischreviere.
- Inn Alpenfluss / Voralpenfluss
Der Inn bietet im Winter traumhafte Huchenstrecken und im Oberlauf exzellente Forellen- und Äschenreviere.
Leitfischarten
- Bachforelle Salmo trutta
Leitfisch kühler Bäche; Meer- und Seeforelle bleiben Bachforelle bzw. Salmo trutta.
- Äsche Thymallus thymallus
Leitfisch klarer Kiesflüsse; große Rückenflosse, empfindlich gegen Erwärmung und Feinsediment.
- Seesaibling Salvelinus umbla
Kälteliebender Salmonide tiefer Klarwasserseen; Laich im Spätjahr.
Fischereirecht und Erlaubnis
Fischereischein, Gastkarten, Schonzeiten und Mindestmaße regelt der Kanton selbst. Maßgeblich ist Kantonales Fischereigesetz (KFG), BR 760.100.
- System
- Reines Patentsystem (Hoheitliche kantonale Bewirtschaftung von über 1.500 km Fließgewässern und 400 Bergseen)
- Prüfung
- SaNa-Nachweis obligatorisch für Saison- und Monatspatente
- Gastkarten
- Tages- und Wochenpatente für Touristen (auch online via Fischerei-App Graubünden)
Quellen und Evidenz
2 Einträge- Amtliche Primärquelle Abruf: 29.9.2026
Kantonales Fischereigesetz Graubuenden (KFG), BR 760.100
- Offene Geodaten Abruf: 9.8.2026
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