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Gewässerlandschaft der Region
St. Gallen reicht vom Bodenseeufer über das Rheintal und das Toggenburg bis zum Walensee. Der Alpenrhein bildet die Ostgrenze, die Thur durchzieht das Toggenburg. Der Walensee ist mit über 150 Metern einer der tiefsten Seen der Schweiz.
Leitgewässer und Reviere
Der Bodensee trägt Felchen, Seesaibling, Barsch und Hecht; für die Uferstrecke gelten die zwischenstaatlichen Bestimmungen. Der Walensee führt Seesaibling und Felchen in großer Tiefe. Thur und Seez sind Salmonidengewässer mit Bachforelle und Äsche.
Saison und Jahresverlauf
Am Bodensee hat die Felchenfischerei ihren Schwerpunkt im Sommer, die Barschfischerei im Herbst. Der Walensee schichtet sich stark; Salmoniden stehen im Sommer tief. Die Fließgewässer laufen von Frühjahr bis Herbst.
Einstieg für Gäste: Schein, Karte, Ausgabestelle
St. Gallen ist Patentkanton. Für den Bodensee gelten die Bestimmungen der Internationalen Bevollmächtigtenkonferenz; Patente gibt das Amt für Natur, Jagd und Fischerei aus. Ab einer bestimmten Patentdauer ist der SaNa erforderlich.
Lage und Gelände
Die Schummerung und Höhenlinien zeigen Höhenlage und Landbedeckung. Die Linie ist die Verwaltungsgrenze, keine Reviergrenze.
- Gebirge
- Alpen
- Gewässer
- Walensee
- Flüsse
- Rhein · Limmat
- Gebirgszüge
- Alpen
- Gewässer im Gelände
- Walensee
Gewässer in St. Gallen
- Rhein Großstrom / Fließgewässer
Der Rhein zählt zu den Top-Zander- und Rapfengewässern Europas. Die Buhnenfelder und Steinpackungen bieten herausragende Raubfischreviere.
- Bodensee Großsee / Voralpensee
Der Bodensee ist das drittgrößte Binnengewässer Mitteleuropas und berühmt für Seeforellen, Seesaiblinge, Kretzer (Flussbarsche) und kapitale Hechte.
Leitfischarten
- Hecht Esox lucius
Lauerjäger der Krautgürtel; Laichzeit im Vorfrühling, Schonmaß setzt das Revier.
- Bachforelle Salmo trutta
Leitfisch kühler Bäche; Meer- und Seeforelle bleiben Bachforelle bzw. Salmo trutta.
- Flussbarsch Perca fluviatilis
Gestreifter Raubbarsch der Seen und Flüsse; Laich an Zweigen im Frühjahr.
Fischereirecht und Erlaubnis
Fischereischein, Gastkarten, Schonzeiten und Mindestmaße regelt der Kanton selbst. Maßgeblich ist Gesetz ueber die Fischerei sowie den Schutz der im Wasser lebenden Tiere, sGS 854.1.
- System
- Patentsystem & Konkordat
- Prüfung
- SaNa (Sachkundenachweis Fischerei) über Netzwerk Anglerausbildung
- Gastkarten
- Tages- und Wochenpatente in vielen Kantonen prüfungsfrei beziehbar.
Quellen und Evidenz
2 Einträge- Amtliche Primärquelle Abruf: 10.9.2026
Gesetz ueber die Fischerei sowie den Schutz der im Wasser lebenden Tiere St. Gallen, sGS 854.1
- Offene Geodaten Abruf: 9.8.2026
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