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Gewässerlandschaft der Region
Solothurn liegt zwischen Jurafuß und Aaretal. Die Aare durchzieht den Kanton von West nach Ost, begleitet von Altläufen und Auengebieten. Die Dünnern fließt aus dem Thal durch das Gäu zur Aare; Lüssel und Lützel entwässern den Norden des Kantons zur Birs.
Leitgewässer und Reviere
In der Aare leben Bachforelle, Äsche, Barbe, Nase, Hecht und Barsch. § 11 der Fischereiverordnung führt die Nase unter den geschützten Arten; für die Äsche gilt die Schonbestimmung des § 12. Die Jurabäche führen Bachforelle. In den Stauhaltungen der Aare kommen Hecht und Zander hinzu.
Saison und Jahresverlauf
Die Aare ist ganzjährig befischbar, mit artbezogenen Schonzeiten nach § 12 der Fischereiverordnung. Die Jurabäche leiden im Sommer unter Niedrigwasser und werden dann teils geschont.
Einstieg für Gäste: Schein, Karte, Ausgabestelle
Der Kanton vergibt sein Fischereirecht durch Patente und durch Verpachtung (§ 3 des Fischereigesetzes). Wer in einem Solothurner Gewässer fischen will, muss einen Sachkundenachweis vorweisen (§ 1 der Fischereiverordnung; Absatz 3 regelt den Sonderfall der Fischzuchtbetriebe). Patente gibt die zuständige Fachstelle des Kantons aus, Tages- und Wochenpatente auch weitere Verkaufsstellen (§ 4 der Verordnung). In Pachtgewässern können die Pächter Fischereikarten an Gäste abgeben (§ 10 des Gesetzes). Beim Fischen sind Patent oder Fischereikarte, Fangstatistik, Personalausweis und Sachkundenachweis mitzuführen (§ 9 der Verordnung).
Lage und Gelände
Die Schummerung und Höhenlinien zeigen Höhenlage und Landbedeckung. Die Linie ist die Verwaltungsgrenze, keine Reviergrenze.
- Gebirge
- Alpen · Jura
- Flüsse
- Aare
- Gebirgszüge
- Alpen, Jura
Leitfischarten
- Hecht Esox lucius
Lauerjäger der Krautgürtel; Laichzeit im Vorfrühling, Schonmaß setzt das Revier.
- Bachforelle Salmo trutta
Leitfisch kühler Bäche; Meer- und Seeforelle bleiben Bachforelle bzw. Salmo trutta.
- Äsche Thymallus thymallus
Leitfisch klarer Kiesflüsse; große Rückenflosse, empfindlich gegen Erwärmung und Feinsediment.
- Flussbarsch Perca fluviatilis
Gestreifter Raubbarsch der Seen und Flüsse; Laich an Zweigen im Frühjahr.
Fischereirecht und Erlaubnis
Fischereischein, Gastkarten, Schonzeiten und Mindestmaße regelt der Kanton selbst. Maßgeblich ist Fischereigesetz (FiG), BGS 625.11.
- System
- Patentsystem
- Prüfung
- SaNa (Sachkundenachweis Fischerei) über Netzwerk Anglerausbildung
- Gastkarten
- Tages- und Wochenpatente in vielen Kantonen prüfungsfrei beziehbar.
Quellen und Evidenz
3 Einträge- Amtliche Primärquelle Abruf: 29.9.2026
Fischereigesetz Solothurn (FiG), BGS 625.11
- Amtliche Primärquelle Abruf: 29.9.2026
Fischereiverordnung, BGS 625.12
- Offene Geodaten Abruf: 9.8.2026
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