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Gewässerlandschaft der Region

Hamburg liegt am Übergang der Elbe vom Binnen- in den Tidebereich. Die Alster staut sich zu Binnen- und Außenalster, dazu kommen Fleete, Kanäle und die Hafenbecken. Die Tideelbe schwankt im Stadtgebiet um mehr als drei Meter.

Leitgewässer und Reviere

Die Elbe trägt Zander, Barsch, Hecht, Aal, Rapfen und im Mündungsbereich Flunder und Stint. Die Alster führt Hecht, Barsch, Karpfen und Schleie. Die Hafenbecken sind für Zander bekannt, unterliegen aber Zugangsbeschränkungen.

Saison und Jahresverlauf

Die Elbe ist ganzjährig befischbar; Frühjahr und Herbst sind für Zander am besten. Der Stintaufstieg im Februar und März ist ein Massenereignis. Die Alster verkrautet im Sommer stark und läuft im Frühjahr und Herbst besser.

Einstieg für Gäste: Schein, Karte, Ausgabestelle

Hamburg verlangt den Fischereischein; die Fischerprüfung ist Voraussetzung. Für die Alster und die städtischen Gewässer gibt der Landessportfischerverband Hamburg Erlaubnisscheine aus. Große Teile des Hafens sind Betriebsgelände und für die Fischerei gesperrt.

Lage und Gelände

Hamburg (Deutschland)
Kartengrundlage: Natural Earth (Public Domain, CC0) & OpenTopoMap (CC-BY-SA) · Datenstand: · Darstellung: FISCHNAVIGATOR
Die Flächen zeigen Verwaltungsgrenzen, keine Reviergrenzen.

Gewässer in Hamburg

  • Elbe Großstrom / Fließgewässer

    Die Elbe ist das Mekka für Zanderangler in Deutschland mit hervorragenden Beständen an Stachelrittern, Rapfen und Barschen.

Leitfischarten

  • Hecht Esox lucius

    Lauerjäger der Krautgürtel; Laichzeit im Vorfrühling, Schonmaß setzt das Revier.

  • Zander Sander lucioperca

    Nacht- und Dämmerungsräuber über Hartgrund; Schonmaß setzt das Revier.

  • Karpfen Cyprinus carpio

    Wärmeliebender Friedfisch der Teiche und Altarme; Laich im Frühsommer.

  • Flussbarsch Perca fluviatilis

    Gestreifter Raubbarsch der Seen und Flüsse; Laich an Zweigen im Frühjahr.

  • Europäischer Aal Anguilla anguilla

    Katadromer Wanderfisch; IUCN vom Aussterben bedroht, in vielen Gewässern geschont oder streng begrenzt.

  • Rapfen Leuciscus aspius

    Raub-Cyprinide großer Ströme; Oberflächenjäger, Laich auf Kies im Frühjahr.

  • Flunder Platichthys flesus

    Euryhaliner Plattfisch von Nord- und Ostsee. Laich im Meer, Aufwuchs oft in Mündungen.

Fischereirecht und Erlaubnis

Fischereischein, Gastkarten, Schonzeiten und Mindestmaße regelt das Land selbst. Maßgeblich ist Hamburgisches Fischereigesetz (HmbFischG).

System
Freie Gewässer (Hafen/Elbe) & Entnahmefenster
Prüfung
Fischerprüfung (Wohnortprinzip)
Gastkarten
Freie Gewässer (Elbe/Hafen) erfordern nur Fischereischein + 10 € Hamburger Fischereiabgabe (online lösbar).

Vollständiges Fischereirecht in Hamburg

Quellen und Evidenz

2 Einträge
  1. Amtliche Primärquelle Abruf: 10.9.2026

    Hamburgisches Fischereigesetz (HmbFischG)

    Gesetze im Internet - Bundes- und Landesrecht Primärdokument öffnen
  2. Offene Geodaten Abruf: 9.8.2026

    Natural Earth 10m, ne_10m_admin_1_states_provinces