Reviews in Fish Biology and Fisheries 2026 Open Access
Plagányi et al.
Erfolgreicher Meeresschutz gemäß UN-Nachhaltigkeitsziel SDG 14 gelingt nur, wenn lokale Nutzergemeinschaften echte Kontrollrechte besitzen und traditionelles Naturwissen in Fangquoten einfließt.
Reviews in Fish Biology and Fisheries 2026 Open Access
Drynan et al.
Die Übersicht bewertet anhand von 148 Dokumenten technische Maßnahmen gegen den Beifang von Haien in der Berufsfischerei. Nur der Wechsel des Fanggeräts erhielt die Bewertung „nützlich“ (beneficial); eine Einzellösung für alle Arten, Fanggeräte und Regionen gibt es demnach nicht.
Reviews in Fish Biology and Fisheries 2026 Open Access
Arlidge et al.
Laut einer Online-Befragung sind sich deutsche Dorschangler des kritischen Zustands des Dorschs (Gadus morhua) der westlichen Ostsee sehr bewusst. 83,7 % sahen einen rückläufigen Bestand, 72,5 % nannten mindestens eine tiefgreifende, dauerhafte Veränderung in Fischerei oder Bestand.
Fisheries Research 2025 Open Access
Hayes et al.
Die Arbeit rekonstruiert die Fänge von Atlantischem Dorsch (Gadus morhua) vor Neufundland von 1508 bis 2023. Nach den Autoren setzten frühere Gesamtdarstellungen die historischen Anlandungen um ein bis zwei Drittel zu niedrig an.
Reviews in Fish Biology and Fisheries 2025 Open Access
Jacques et al.
Videoaufnahmen aus der Schleppnetzfischerei in der Barentssee zeigen, wie Kabeljau, Schellfisch, Köhler und Rotbarsche ein Sortiergitter berühren. Bei Kabeljau, Schellfisch und Rotbarschen boten rund 35 % der Kontakte keine längenabhängige Chance, das Gitter zu passieren.
Reviews in Fish Biology and Fisheries 2025 Open Access
Lutzenkirchen et al.
Fangdaten aus 69 Ausschließlichen Wirtschaftszonen zeigen, dass Rifffläche und Bevölkerungsdichte an der Küste die Fänge pflanzenfressender Fische am besten vorhersagen. Der Unterschied zwischen Indopazifik und Westatlantik geht vor allem auf die Fänge von Kaninchenfischen zurück.
Science of The Total Environment 2024 Open Access
Horton et al.
Die Fallstudie an 53 Fischen aus den Mündungen von Themse und Stour (East Anglia) ergab, dass 41,5 % mindestens ein Mikroplastikpartikel aufgenommen hatten. Größere und schwerere Fische enthielten mehr Partikel; Fluss, Fangplatz, Art und Lebensraum machten keinen signifikanten Unterschied.
Reviews in Fish Biology and Fisheries 2023 Open Access
Sbragaglia et al.
Die systematische Übersicht wertet 102 begutachtete Arbeiten aus den Jahren 1967 bis 2022 zum Speerfischen als Freizeitfischerei im Meer aus. Speerfischer stellen danach weniger als 5 % der Freizeitfischer im Meer; über die ökologischen Wirkungen ist nach den Autoren wenig bekannt.
Fish and Fisheries 2017 Open Access
Hyder et al.
Eine Synthese nationaler Erhebungen schätzt für Europa 8,7 Millionen Freizeitfischer am Meer und 5,9 Milliarden Euro Ausgaben im Jahr. In den untersuchten Beständen von Wolfsbarsch (Dicentrarchus labrax) und Dorsch (Gadus morhua) entfielen je 27 % der Entnahme auf die Freizeitfischerei.