Erstmalig erstellt: Zuletzt geändert: Redaktionelle Verantwortung: WSK
- Länge
- 235 km
- Quellhöhe
- 215 m
Gewässer und Lebensraum
Grenzfluss zwischen Niederösterreich und Mähren mit spektakulären Flussschleifen und weitgehend unberührter Ufervegetation.
Typische Fischarten und Bestände
Kapitale Hechte an den Totholzstrukturen, Welse in den tiefen Kolken sowie Zander, Flussbarsche und Barben.
Angelmethoden und Montagen
Ufernahes Spinnfischen mit Gummifischen und Wobblern; gezieltes Wels- und Karpfenangeln an den tiefen Strömungsrinnen.
Fischschutz und Schonbestimmungen
Nationalpark-Schutzbestimmungen, Betretungsverbote außerhalb markierter Angelplätze und Schonzeiten strikt beachten.
Zugang, Befahren und Sperrbereiche
Die Thaya ist Grenzgewässer zwischen Österreich und Tschechien. Auf beiden Seiten gelten eigene fischereirechtliche Bestimmungen; eine Lizenz der einen Seite gilt nicht auf der anderen.
Große Abschnitte liegen im Nationalpark Thayatal beziehungsweise im Nationalpark Podyjí. Dort bestehen Betretungs- und Nutzungsbeschränkungen, die über das Fischereirecht hinausgehen.
Der Zugang erfolgt über Wanderwege im Talgrund; die Hänge sind steil und bewaldet. Waten ist in den Schluchtstrecken nur eingeschränkt möglich.
Lage und Kartenausschnitt
Geometrie und Kennung stammen aus der OpenStreetMap-Relation relation/966493 (ODbL).
Aktuelle Bedingungen
Thaya (AT)
Abgerufen noch nicht abgerufen
- Luftdruck
- keine Angabe 12-Stunden-Tendenz
- Wind
- keine Angabe Richtung und Beaufort
- Bewölkung
- keine Angabe Bedeckungsgrad
- Lufttemperatur
- keine Angabe gefühlt
- Mondphase
- Neumond 0 % beleuchtet
- Sonne
- keine Angabe Aufgang und Untergang
Luftdruck der letzten zwölf Stunden
Amtliche Pegel und Wasserstände
Wasserstand, Durchfluss und Wassertemperatur erheben die hydrographischen Dienste. Das Portal gibt keine eigenen Messwerte aus, sondern verweist auf die zuständige Stelle.
- Österreich
- eHYD, Hydrographischer Dienst
Fischarten in der Thaya
Diese Arten sind in der Thaya heimisch oder regelmäßig anzutreffen. Der Steckbrief nennt Biologie, Laichzeit und übliche Methoden.
- Hecht Esox lucius Hechte
- Zander Sander lucioperca Barsche
- Wels Silurus glanis Welse
- Karpfen Cyprinus carpio Karpfenartige
- Flussbarsch Perca fluviatilis Barsche
- Europäischer Aal Anguilla anguilla Aale
Erlaubnisscheine und Fischereirecht
Nationalpark- und Vereinslizenzen über den NÖ Landesfischereiverband und Revierinhaber; limitierte Kartenausgabe zum Artenschutz.
- Fischereirecht Niederösterreich NÖ Fischereigesetz 2001
OpenStreetMap-Attribute
| Attribut | Wert |
|---|---|
| osm_id | relation/966493 |
| waterway | river |
| name | Dyje / Thaya |
| name:de | Thaya |
| wikipedia | cs:Dyje |
| wikidata | Q660208 |
| bbox | 15.4905, 48.6166, 16.9402, 48.9405 |
Häufige Fragen zu Thaya
Brauche ich für an der Thaya einen Erlaubnisschein?
Ja. Der staatliche Fischereischein oder die kantonale Berechtigung allein genügt nicht; hinzu kommt immer die Erlaubnis des Fischereiberechtigten für den konkreten Abschnitt. Wer ausgibt und zu welchen Bedingungen, richtet sich nach dem Rechtsraum – die Übersicht dazu steht auf der jeweiligen Rechtsseite.
Kann man an der Thaya vom Ufer aus befischen?
Teilweise. Welche Uferabschnitte zugänglich und welche gesperrt oder privat sind, steht im Abschnitt zu Zugang und Befahren. Für die tieferen Bereiche ist in der Regel ein Boot nötig.
Welche Schonzeiten und Mindestmaße gelten an der Thaya?
Sie werden nicht vom Gewässer, sondern vom Rechtsraum gesetzt, in dem der jeweilige Abschnitt liegt – ergänzt um die Vorgaben im Erlaubnisschein des Bewirtschafters, die strenger sein können. Der Erfassungsstand des Portals steht unter Schonzeiten und Mindestmaße.
Wann ist die beste Zeit an der Thaya?
Das hängt an der Zielart. Die Artprofile führen den Jahresverlauf je Fisch; die Bedingungen am Gewässer – Luftdruck, Wind, Bewölkung und Mondphase – stehen gemessen und ohne Deutung im Abschnitt zu den Bedingungen auf dieser Seite.
Quellen und Evidenz
2 Einträge- Offene Geodaten Abruf: 26.8.2026
OpenStreetMap Relation Thaya (966493)
- Amtliche Primärquelle Abruf: 10.9.2026
Hydrographischer Dienst Österreich: Messstellennetz
